Moos-Terrarium

Hol dir ein Stück Wald nach Hause

einfache DIY Anleitung

Spazieren im Wald, die Stille genießen und frische Luft inhalieren – das kann schon was, vorallem in der jetzigen lauten und schnelllebigen Welt.
Seit langem hab ich schon ein großes Deko-Glas zu Hause herumstehen und wusste bis jetzt nichts Besonderes damit anzufangen.
Beim heutigen Spaziergang im Grünen habe ich dann ein paar Sachen mitgehen lassen und daraus ein Moos-Terrarium gebastelt. Anfangs war es nur so eine Idee. Ging jedoch dann besser als gedacht und hübsch ausschauen tut es auch. So hat man ein Stückchen Wald zu Hause und ist eine schöne Abwechslung zu den restlichen Zimmerpflanzen in den Terracotta-Töpfen.

Hier zeig ich euch wie schnell und einfach das eigentlich geht

Für ein Moos-Terrarium  müsst ihr euch nicht in Unkosten stürzen. Das Meiste gibt es in der Natur zu finden. Es gibt alle Dekoartikel natürlich auch in jedem Gartencenter zu kaufen. Ich finde aber, die einzelnen Sachen im Wald zusammen zu suchen ist auf der einen Seite eine schöne Feiertagsbeschäftigung und zum anderen ist das eigene Moos-Glas dann viel persönlicher!

Das Glas

Es ist kein besonderes Glas nötig. Es sollte nur ein wenig höher sein, damit man alles schön schlichten kann. Ob es mehr bauchig ist, rechteckig oder eine andere Form hat, ist dabei völlig egal. Es sollte natürlich oben offen sein, damit Sauerstoff reinkommt. Und je größer die Öffnung oben, desto einfach wird es dann für dich sein, das Innenleben mit Wasser zu besprühen.

Der Boden

Schicht für Schicht

Für den Boden verwende ich gern mehrere Schichten. Angefangen mit einer Schicht Steine als Drainage, da das Glas am Boden keine Löcher für überschüssiges Gießwasser hat. Gefolgt von je einer Schicht Kies und Sand, die den selben Effekt haben. Es reicht natürlich eine Art Drainage aus, aber ich finde mehrere verschiedene Schichten sehen schöner aus.
Oben auf kommt noch Erde, damit Pflänzchen und Moos Wurzeln schlagen können.

Das Pflänzchen

der Mittelpunkt der Oase

Mein kleines Pflänzchen ist aus dem Gartencenter:
Ein winzig kleiner Zierspargel (Asparagus)

Achtet darauf, dass die Pflanze es gerne feucht mag (Boden sowie Luftfeuchtigkeit), damit es gut mit dem Moos zurecht kommt.
Das kleine Pflänzchen (oder gern auch mehrere) werden vorsichtig in die Erdschicht eingesetzt, bevor dann das Moos und die Deko zum Abschluss dazukommen.

Deko sammeln

Augen auf im Wald

Augen auf beim Spazieren im Wald. Moos, kleine Tannenzapfen, Rinde, Äste,… und alles, was euch sonst noch ins Auge springt, könnt ihr für euer Terrarium sammeln. Sand, Kies und Erde könnt ihr auch im Wald finden – hatte ich selber aber schon zu Hause.
Wildert aber nicht im Wald herum, achtet darauf dass ihr nichts Naturgeschütztes mitnehmt und mit Maß und Ziel sammelt.
Das Moos solltet ihr zu Hause gleich mit Wasser ansprühen, damit es euch nicht vertrocknet, bis ihr das Glas befüllt.
Noch besser: Fangt gleich mit der Bastelei an!
Das Moos legt ihr im Glas direkt auf die Erdschicht, damit es anwurzeln kann und alles andere an Deko könnt ihr im Glas einrichten wie ihr wollt.

Pflege

regelmäßig besprühen

Die Pflege des Glases ist an die Bedingungen des Waldes angepasst.
Das Glas braucht viel Licht, jedoch keine direkte Sonne.
Der Boden sollte immer feucht gehalten werden – ich persönlich würde nicht hineingießen, weil das Wasser sich schnell am Boden absetzt und zu schimmeln anfangen kann.
Am Besten ihr sprüht in das Glas hinein und benetzt das Pflänzchen und das Moos bis sie schön feucht sind. Das schafft auch gleichzeitig gute Luftfeuchtigkeit im Glas.

Wenn mir wieder so ein schönes Glas zwischen die Finger kommt, werde ich mich mal an einer anderen Klimazone versuchen… Wüstenlandschaft anyone?!?!

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